Grenzerfahrung am Seil


Aus eigener Kraft in die Baumwipfel klettern
– aber sicher.

Mucksmäuschenstille. In der alten Eiche im Garten hängt eine 12 Meter hohe Strickleiter. Immer nur ein Kind darf hoch. Die Anderen beobachten in respektvollem Abstand. Gleich sind auch sie an der Reihe. Schon jetzt tragen die Vier- bis Sechsjährigen einen Helm auf dem Kopf – das gilt für alle, auch für die Erwachsenen, schließlich können Äste herunterfallen. Freudige Erwartung und ein etwas banges Gefühl: Beim Alegen der Gurte mischt sich beides. Baumpfleger Martin Ahrens und Erlebnispädagoge Bastian Kaspert assistieren. Die Beinschlaufen müssen richtig gedreht sein und dann mit den Armen durch die anderen Schlaufen, am Ende wird alles von einem Karabiner zusammengehalten.

Am Seil gesichert, klettern die Kinder die Strickleiter hoch. Ganz schön anstrengend. Oben genießen sie einen Augenblick die Aussicht. Die nächste Herausforderung: die Strickleiter los lassen und im Gurt am Seil hängen – in zwölf Metern Höhe. Das Vertrauen der Kleinen ist beeindruckend, keines zögert lange. Nun noch kurz diskutieren, wie schnell oder langsam man abgeseilt werden will. Dann schließlich, wieder unten am Boden, leuchten die Kinderaugen, und die Münder grisen breit: geschafft!

„Angst hatte ich nicht“, gibt Linus später stolz zu Protokoll, „wir waren ja gesichert mit dem Seil“. Letzteres bestätigt auch Bastian Kaspert vom „vej“ in Hannover nochmals nachdrücklich: „Wir können die Kinder jederzeit aus jeder Höhe abseilen.“ Und ergänzend fügt der Erlebnispädagoge hinzu: „Jedes Kind soll selber ausprobieren wo seine Grenze ist.“

Infos für Kletterkids

- Verein für Erlebnispädagogik und Jugendsozialarbeit e.V.,
0511 / 1691001 , www.vej.de

- CAMPO Arena, 0511 / 5868780, www.campo-arena.de

- Wakitu-Spielplatz / Seilgarten, 0511 / 6966003, www. seilgarten-hannover.de


 

Der kleine Bela will hoch hinaus. Die Erlebnispädagogen sorgen für die sichere Grenzerfahrung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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